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BEITRAG

Warum müssen wir mit Gefühlen haushalten, besonders mit Liebesgefühlen?





Letzten Monat war ich auf einem wunderbaren Konzert auf dem Tollwood in München. Ein wunderbarer Künstler hat mit einem großartigen Orchester eines der, für mich, großartigsten Konzert des Jahres gegeben.


Ein gestandener Künstler, der die schönsten Liebeslieder geschrieben hat, einer der Gefühle in wunderbare Worte packen kann.


Während des Konzerts hat er auch über seinen Sohn gesprochen, der in bei manchen Konzerten unterstützt und im Publikum war.


Fast schüchtern hat er dies getan und ihn mit den Worten, das macht er schon sehr gut, gelobt.


In diesem Moment hat er sich auch umgedreht, was ich sehr interessant fand.

Ein großer Künstler, der Worte zu Gefühlen mit Musik werden lassen kann, hat auch eine Scheu seine innersten Gefühle und die Liebe zu seinen Kindern, frei laufen zu lassen.


Er ist ein Vater, der den Weg zu finden versucht seine Kinder unfassbar zu lieben, sie aber nicht über den Schellenkönig zu loben. Es sie aber wissen lassen will, dass er Ihren Weg gut findet und sie immer auf ihn zählen können.


Es war liebe vom Vater zum Sohn. Es war Achtung, es war ein Moment, den viele Väter kennen. Du willst Deinen Kindern sagen, dass Du sie bewunderst, dass Du Ihren Weg gut findest, dass Du sie zum Platzen liebst, aber heraus kommt nur ein moderater Liebesbeweis.


Ich will die Welt umarmen, wenn ich an die wichtigsten Menschen in meinem Leben denke und heraus kommt nur eine kleine Umarmung, eine Umärmelung, die wunderbar ist, aber reicht das auch?


Wir sind nicht allein, es passiert auch anderen, wenn wir mit Gefühlen haushalten. Aber warum fällt es uns so schwer, wäre es nicht schöner, wenn wir einfach sagen wie großartig der andere ist. Müssen wir Angst haben, dass der andere überschnappt vor lauter geliebt werden?


Geben wir zu viel oder zu wenig, können wir zu viel geben?

Wie können wir unsere Liebe ausdrücken. Gibt es falsche Wege, oder nordet uns der Empfänger ein, wenn wir zu viel gegeben haben? Haben wir Angst vor Zurückweisung und geben deshalb wenig Liebe preis? Ja es kann wunderbar peinlich sein zu übertreiben. Aber sollten wir deshalb mit Gefühlen Haushalten?


Haben wir nur einen gewissen Anteil Liebe, den wir verschenken können, oder ist die Liebe unerschöpflich. Das, was man liebt, gibt man nicht her, oder teilt man es reichlich?


Liebe ist alles!


Herzliche Grüße

Andreas


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